smc-elmshorn
  U-Boot Typ VIIC-41
 
Auf dieser Seite wird  der Umbau vom U.Boot Typ VIIC auf den Typ VIIC/41 dokumentiert.

21.07.2022
So, jetzt geht es hier auch los. Als zweites laufendes Ptojekt geht das VIIC/41 Boot an den Start. Nach der üblichen Bestandsaufnahme war klar das ich den Rumpf so übernehmen konnte. Das Boot war sauber gebaut aber eben ohne Technik.  Also erst einmal mit unserem Joachim, dem U-Boot Spezi, besprochen wie ich vorgehe. Jo bot mir an, da er auch schon das Technikgerüst für die U 441 in arbeit hat, auch hier die dafür notwendigen Spanten zu drehen und vor allen Dingen den Motorspant herzustellen. Da war ich natürlich sehr froh drüber. Ohne Drehbank würde das für mich nicht möglich sein.

Dann ging es daran einen Plan dafür zu finden. Für VIIC Boote kein Problem aber für das VIIC/41 mit Schnorchel gibt es nicht viel. Aber da war Jo wieder zu Stelle. Auf mir unerklärlichen Wegen hat er einen Plan aufgetrieben den ich dann auf 1:40 scalliert habe. Um das machen zu können sind die Zeichnungen des Spantengerüstet  abgeschnitte, und der Plan aus 2 Teilen zusammengesetzt. Das erleichtert die Maßabnahme enorm. Schön wenn man ein großes Garagentor hat wo man den Plan mal ausbreiten kann. Meine Werkstatt bietet nicht soviel freie Wandfläche :-)))))


Der Plan  ist super.

Uwe hatte in der Zwischenzeit schon die Teile für den Turm gezeichnet und mir die stl Dateien geschickt. Das ist an der Grenze zur Perfektion. Dann war der 3D Drucker an der Reihe. Stundenlanges drucken war angesagt. Das blaue Druckteil z.B. 15 Std.
         
3D Zeichnungen von Uwe, da kann man sich vorstellen was kommt.


Das sind die Druckteile des Turmes

24.07.2022

Ein Teil der Reling ist bereits abgebaut

Jetzt geht es der Steuerungsautomatik für das Dynamische Tauchen an den Kragen. Da das Boot statisch tauchen wird muß das weg.


Noch ist die Steuerungsautomatik eingebaut.
Anschließend noch die vorderen Tiefenruder ausgebaut und jetzt ist es schier und es geht ab das Deck. Das hintere Teil liegt noch bei Jo aber vorne kann ich ja schon anfangen.
 
Bereit für das neue Deck.

In zwischen ist auch das Deck von der Fa. Wikinger Modellbau eingetroffen. Es wird gegen das alte Deck ausgetauscht. Das alte Deck versuche ich für  das U-Flak 1 zu nutzen. Schaun wir mal ob das klappt.

Das neue Deck der Fa. Wikinger Modellbau.

Die ersten Probleme tauchen wie ein U-Boot auf. Der Schnorchelschacht ist von den Maßen und Form anders als der vom Plan und vom Revellboot. Da es keinen Plan vom Schnorchel gibt hat Uwe sich am Schnorchel und Schnorchelschacht am Revell Boot orientiert. Natürlich vom Maßstab 1:72 auf 1:40 scalliert.  Den Schacht nach den Maßen vom neuen Deck habe ich vermessen und Uwe geschickt. Ich hoffe er wird den Schnorchel an den Schacht anpassen können. Ob das dann aber noch mit der Hydraulik paßt ist fraglich. Mal sehen ob Uwe mich umbringt. Man denkt man hat alles im Griff und dann kommt wieder ein neues Problem. Ko.......

27.07.25022
Heute dann wieder das nächste Problem. Habe das neue Vorderdeck provisorisch aufgelegt und siehe da, es ist 2cm zu kurz. Ich bei Herrn Schulz ( Modellbau Wikinger ) angerufen und das Problem erklärt. Großes Fragezeichen auch bei ihm. Er ist extra in sein Lager gegangen und hat ein Deck gleichen Typs vermessen und mit meinen Daten, die ich ihm gesendet habe. verglichen. Gleiche Länge. Bis mir plötzlich ein Gedanke kam. Ich hatte die Spitze vom Original Robbe genommen und das war genau um die 2cm kürzer. Fehler gefunden. Auf meine Frage warum denn keine Spitze beim Deck mitgeliefert  wurde folgte die Erklärung. Robbe hat diesen Bausatz während der Producktion 3 x geändert und jedes Mal mit anderen Abmessungen des Deckaufsatzes. Toll, da komm mal erst drauf. Herr Schulz bot mir an eine kostenlose Spitze zu fräsen. Toller Service. Eine kompetente Person am richtigen Platz. Modellbau Wikinger kann ich nur empfehlen. 
 

Alte Spitze noch mit Säge und neues Deck paßt nicht wirklich.


05.08.2022
Nebenbei läuft noch das 2. U-Boot Projekt weiter. Das Heckteil mit den Brushless Motoren liegt  bereits bei Joachim. Er baut mir wieder das Technikgerüst auf. Klasse das er mir auch da weiterhilft. Danke Jo. Uwe hat in der Zwischenzeit den Schorchelkasten und den Schnorchel mit zu-und Abluftleitung sowie den Hydraulikteuilen gezeichenet und mir die stl Dateien geschickt. Da es dafür keinen vernünftiegen Plan gab hat Uwe das alles anhand von Bildern und anderem Informationsmaterial gezeichnet. Alle Modellsätze sind ohne die Zu - und Abgasrohre. Wir wollten das aber Nahe am Original bauen. 
^1






10.08.2022

Der Schorchel, Schnorchelkasten und die Rohre habe ich bereits gedruckt. Sind super geworden. Der Schnorchel muß an der Schnittstelle allerdings noch gespachtelt und geschliffen werden.

Schnorchelkasten Schnorchel mit Hydraulik und Rohanschlüsse. Uwe hat es mal wieder möglich gemacht

Anschließend gleich den Turm aus dem Drucker. Zweiteilig weil mein Druckbett nicht so groß ist.
 

11.08.2022
Heute den Turm nach dem spachteln verschliffen und die Decks provisorisch eingepaßt.  Mußte ich etwas nacharbeiten da Uwe perfekt gemessen, aber den Schrumpfprozess bei Resin noch nicht mit einrechnen konnte. Aber es bisschen feilen und alles ist wieder gut.

Jetzt nur noch lackieren


07.09.2022
Hier geht es auch weiter. Obwohl ich noch am Raddampfer tätig bin, geht es auch beim U Boot weiter. Der Turm ist jetzt soweit fertig gespachtelt und verschliffen. Anschließend dann gleich die Reling und Kleinteile an den Turm angebracht.

Nur noch lackieren

Da Joachim sich gestern aus dem Projekt verabschiedet hat baue ich nun mein Technikgerüst selbst. Das dauert aber da ich alle Zubehörteile wie Messingrohre, Gewindestange etc. bestellen muß. Dann heißt es warten und am Raddampfer schrauben.
 :-)))))


17.09.2022
Da war noch was, die Handläufe und die Steieisen mußten noch angebracht werden und die seitlichen Flutschlitze im Turm gesetzt werden. Dann noch die Leitern an den Wintergärten angebracht und jetzt warten das es wieder ein bisschen wärmer wird. 13° reichen nicht fürs lackieren.


21.09.2022
Heute war wieder mal Super Wetter. Gerade richtig zum lackieren. Also raus mit dem Turm, grundieren und anschließend Finisch.


Der Turm ist fertig lackiert.
 
Dann hatte ich mir überlegt , da das Boot z.Zt glänzt wie eine Speckschwarte, das Boot neu zu lackieren. Also zuerst alle Ruder entfernen und damit ging der Stress schon eider los. Vorgänger hat die M3 Madenschrauben mit Schraubensicherung gesichert. Toll und wie soll man dann diese Madenschrauben lösen? Imbuss heiß gemacht und die Schraube erwärmen. Bei 3 Schrauben hat das geklappt. Bei der letzten gab es keine Chanse. Die Madenschraube war weder mit einer Zange zu fassen, ein Lings Schraubenentferner funktionierte auch nicht. Weder Scharfe Schlitzschraubendreher noch eine Dreikantfeile halfen auch nicht weiter. Also Brutatechnik. Die 3mm  Vierkant  Messingachse durchtrennt und das Problem war gelöst. Allerdings muß ich jetzt eine neue Messing besorgen:-((((((


Die Speckschwarte mit den abgetrennten Tiefenrudern.

Da die Geschütze nicht scale waren und keine käuflich zu erwerben waren  mußten neue im CAD Programm gezeichnet werden. Da das mit der Vierlingsflak gut geklappt hat, habe ich mich auch an die anderen Geschütze gewagt. Sind gelungen und liegen jetzt schon auf dem Drucker.

 
3,7 und 2 x 20mm Flak im CAD gezeichnet.



24.09.2022

Gestern das Boot abgeklebt, grundiert und lackiert. Warte jetzt auf die vom Fachmann überholten Tauchtanks und dann kann es mit dem Zusammenbau losgehen. Hatte ich jedenfalls gedacht.  Irrtum, als ich die Abklebung entfernen wollte, oh Graus, der Lack blieb am Klebeband haften und das war dann auch nicht mehr zu retten. Die Stelle neu gespachtelt, grundiert und nachlackiert. Hatte ich mir gedacht, aber auch jetzt zog ich den Lack wieder mit dem Klebeband ab. Mir schwante Böses. Also getestet und ich hatte recht mit meiner Vermutung. Mein Vorgänger hatte auf das glatte ABS ohne anzuschleifen und zu grundieren lackiert. Dar Lack haftete nicht. Das war aber nur nicht grundiert sondern auch noch Nikotin verseucht. Da hatte ich heute richtig Spaß das alles wieder runter zu kratzen. Merkwürdigerweise nur das Vordertei, das Heck war ok. Dabei hatte ich dann auch gleich die Bugsäge entfernt.

Man achte auf die Klingenbreite.



Ja, bei einem bereits fertig lackierten Boot rechnet man nicht mir so etwas. Das bringt jetzt das Projekt ins Stocken da es regnet und die Temperaturen noch nicht wieder zum Lackieren geeignet sind. Hoffen auf einen goldenen Oktober. Aber man hat ja auch einen Ampel Sonnenschirm, daraus wurde jetzt   ein Regenschirm und ich konnte im trockenen weiterarbeiten:-)))

Ein großer Schirm hat schon Vorteile


  29.09.2022
Alles ein großer Irrtum, auch das Heck mußte ich vom nicht haftenden Lack befreien. Jetzt ist das auch nackt. Anschließend gleich gespachtelt und grundiert. 

Heckteil, gespachtelt und geschliffen

05.10.2022
Z.Zt.ist das Wetter optimal zum lackieren. Die letzten Tage  die beiden Teile Endlackiert. Glaubte ich jedenfalls. Nach dem trocknen traute ich meinen Augen nicht. Ich mußte zwischedurch die Lackdose wechseln und nach dem trocknen stellte sich heraus das trotz gleichem Hersteller, Versender und RAL 7038 ein Farbunterschied bestand. Grrrrrr. Also angerufen und problemlos eine neue Dose Lack bekommen. Hoffentlich klappt es diesmal mit dem Farbton. Oder aber ich muß beide Teile mit nur einer Lackdose überlackieren.. 

Und ich dachte ich bin mit dem lackieren endlich durch.
 

Farbunterschied Vorder - Heckteil. Obere Farbschicht links ist dunkler als obere Farbschicht rechts.

Dann hab ichg mir den Plan vorgenommen um noch die fehlenden Kleinteile zu zeichnen und anschließend zu drucken. Ein paar Teile konnte ich noch von der Flakfalle nutzen, anderes mußte neu gezeichnet werden. Ich hoffe ich hab jetzt alles. Ich glube ber da kommt noch was zu;-))))