smc-elmshorn
  Baubericht " Sentinel Class "
 
Baubericht  " Sentinel Class " der US Küstenwache.

Wie kommt man auf dieses Modell. Auf Umwegen. Ich hatte für die Restauration bzw Umbau meiner WS 3 ein Tochterboot gesucht. Die von der DGzRS waren mir zu langweilig also stöberte ich im Internet und fand zufälliger Weise das 3D Modell des Tochterbootes der Sentinel Class. Zuzfälliger Weise war bei Tinkercad auch eine 3D Datei für die Sentinel Class hinterlegt. Da ich nun auch im Besitz 2er 3DS Drucker bin war mir klar, das ich den Druck versuchen werde. Schaun wir mal.


Ender 3 und 5 im doppeltem Einsatz

Zuerst einmal die Druckdatei für das Tochterboot gezogen dann im CCAD Programm etwas überarbeitet und ab ging der Druck. 9 Stunden später war das Boot gedruckt. Muß zwar noch ein wenig nachgearbeitet werden aber das ist nichts dazu wenn ich es selbst bauen sollte. Auch ein paar Kleinteile fehlen noch.

   

06.01.2020
Der Druck des Rumpfes ist beendet. Zusammen sind es ca. 81 Std Druckzeit. Die Gesamtlänge beträgt 95cm und 16cm breit.

Die einzelnen Sectionen  sind endlich fertig.


Man achte auf die Stunden. Tag und Nacht wurde gedruckt. Ohne Pause.


08.01.2020
Gestern mit dem 3D Drucker 3mm Bolzen gedruckt. Hatte kein 3mm Rundstab Materia und ich hatte auch nicht wirklich Lust 50 12mm abzulängen. Anschließend die Bolzen eingeklebt. Im Hintergrund läuft der Drucker für den Fahrstand.

Bolzen sind eingeklebt.

13.01.2020
In den letzten Tagen ging es Schlag auf Schlag.der Aufbau des zweiten Decks ist nun  endlich fertig. Nachdem ich zwei Fehldrucke hatte ( das Stützmaterial ließ sich einfach nicht entfernen, war zu sehr mit der Außenwand verbunden. Habe ich mich entschlossen das alles ohne Stützstrucktur zu drucken und siehe da, es hat doch tatsächlich geklappt. 


Fehldruck und fertiger Aufbau

Zur Zeit befindet sich das 3. Teil des 1.Decks in Arbeit jetzt seit 1 Tag und 6 Stunden. Gegen Mitternacht wird es wohl endlich fertig sein. Mein Drucker läuft jetzt seit 10 Tagen ununterbrochen Tag und Nacht. Mein Stromversorger freut sich. 


 
Das 3. Segment des 1. Decks


Das sind die ersten zwei Segmente des 1.Decks

Und dann hat mich der Teufel geritten. Habe die zwei Hecksegmente zusammengefügt und die Ruderkoker, Stevenrohrstützen und Ddie Durchbrüche eingearbeitet. Man achte auf die Druckzeit:-))

 
Übermorgen ist das wohl fertig da der andere Druck noch läuft.

Auch die restlichen Teile für das Cutter sind zwischendurch noch auf dem zweiten Drucker entstanden. Jetzt fehlen nur noch die Lampen und Figuren. Ansonsten wird nichts mehr weiter bearbeitet.
  



19.01.2020
Gestern ist nun auch das 3 Segment des Oberdecks fertig gedruckt worden. Klar das da noch etwas nachgearbeitet werden muß.. Mal sehen wann das hier weitergeht. Momentan sind die Drucker mit den Teilen für die neuen Tugs und das Rettungsboot vollkommen ausgelastet. Filament war zu Ende darum der Farbwechsel. 



17.02.2020
Auch auf dieser Baustelle wird gearbeitet. Das Heckteil konnte ich nicht so wie es als fertige Datei gab nicht übernehmen. Zu viele Fehler drin. U.A. die Aussparungen in Unterwasserschiff für die Propeller fehlrte ganz. So kann man aber keine Props einbauen weil dann der Winkel zu steil würde. Die Motoren würden dann auf dem Deck liegen:-))). Also das Heck überarbeitet und neu gedruckt. Jetzt sind auch die Stützkeilen für die Wellen und die  Aufnahme für die Ruderhülsen  berücksichtigt. 

Die neue Hecksektion

Auch die anderen Segmente habe ich überarbeitet, jetzt sind die Ankerklüsen und Ablaufschlitze eingearbeitet und mit dem neuen weißen Filament gedruckt. Bevor ich die ersten 4 Segmente zusammenfüge ( muß ich noch 36x 4mm Verbindungsbolzen schneiden.ö Aber wozu habe ich einen Drucker? Ich hatte keine Lust die Bolzen einzeln zuzuschneiden. Also Drucker marsch. Anschließend die Bolzen eingeklebt.

Sieht aus wie ein Wrack auf dem Meeresgrund


Dann wollen wir es mal wieder zusammensetzen

Das Steuerhaus ist auch soweit fertig. Wie immer alles aus dem 3D Drucker. Wobei ich sagen muß das die Fensterausschnitte von mir nachkonstruiert wurde. Im der Original Datei war das alles nur ein verwinkelter Klotz.

         

Und dann wurde es heftig.  Der Mast stand an. Ein Teil welches mich schier verrückt gemacht hat.  Den Mast konstruieren und anschließend drucken sind zwei verschiedene paar Schuhe. Ich brauchte Hilfe.. Noch relativ unwissen bei meinem neuen CAD Programm ging es nicht weiter. Ein Modellbau und 3D Druck Kollege  aus dem wilden Süden oder aus dem Schwabenland......."bot seine Hilfe an. Ob es wohl schon bereut hat? Die bestehende stl Datei war voller Fehler und mußte dringen überarbeitet werden. Uwe hat das in stundenlanger Kleinarbeit hinbekommen. Eine druckfähige stl. Datei. Nachdem der Druck fertig war ( 11 Stunden ), war klar, den Mast konnteich  nicht von der Stützstrucktur befreien. Vieles war einfach zu fein und wäre abgebrochen.

         
Das zu entkernen wird nie etwas.
 
Hmm, was tun sprach Zeuß die Götter sind besoffen. Grübeln und Rauch über dem Kopf. Idee, die Datei einem Druckdienst übergeben. Schön wäre es gewesen. Wir erhielten zur Antwort das dies nicht möglich ist weil die Wandungsstärken zu klein wären und das entfernen der Strützstrucktur das Model zerstören würde. Toll, man denkt alles geht aber überall gibt es Grenzen. Mal sehen was uns noch einfällt

24.02.2020

Neue Idee für den Mast. Die von meinem Kollegen aus dem Schwabenland, in Zukunft " Tüftele " genannt erstellte Datei auf meinem Druckprogrann gespeichert und die Stützstrucktur geändert und siehe da anschließend ließ sich die Struktur relativ leicht entfernen. Zuerst hatte ich das alles in weiß gedruck aber ichg hatte auch die Originalfarbe als Filament und somit alles nochmal in Orange. Nachgearbeitet muss trotzdem werden.

Weiß ist nur fade und müßte nachlakiert werden.

 
Da sieht gelborange schon besser aus.


Der fertige, unbehandelte Mast provisorich zusammengesetzt.

Wo ich gerade die Farbe im Drucker hatte gleich die von Schwabi erstellt stl Datei der hinteren Reling ausgedruck.

Die hintere Reling

Was macht man wenn man sonst nichts zu tun hat? Genau das, alles was man mit eigener Hand aufgebaut hat wieder einreißen. Ich baue jetzt das vierte Mal die Hecksktion neu da mir immer wieder etwas neues einfällt. Diesmal der Gedanke zur  Rudermontage. Bei dem alten Heckteil mußte ich erst die Ruderkoker einziehen und die Ruder montieren und ann alles zusammen kleben. Hätte ich alles vorher zusammen geklebt hätte ich anschließend die Ruder nich mehr montieren können. Also das Hecksegment neu überarbeitet und die Wanne für das Beiboot entfernt und eine Seperate Datei davon erstellt. Jetzt kann ich den gesamten Rumpf zusammenfügen und nach der Bearbeitung und Lackierung die Ruder einsetzen und danach mit der Platte wasserdicht verschließen.
 
    
Das war aber nun wirklich der letzte Druck des Hecksegmentes